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MSN im Geschäft blockiert – was nun?

So genannte Instant Messenger, also Programme, die das Versenden von Telegramm-ähnlichen Kurznachrichten über das Internet ermöglichen, liegen voll im Trend: Auf so gut wie jedem Heim-Computer ist ein solches Programm installiert und ermöglicht es so, mit Freunden und Bekannten jederzeit bequem Nachrichten auszutauschen. Wer aber auch im Büro nicht auf seine virtuellen Kontakte verzichten will oder gar auf sie angewiesen ist, stößt oft gegen eine virtuelle Barriere: In vielen Firmen verhindert eine so genannte Firewall, die das Firmen eigene Netzwerk vor Angriffen aus dem Internet schützen soll, die Verbindung zu den Instant Messenger Diensten wie z.B. MSN.

Sollten Sie den Windows Live Messenger, der noch immer unter seinem ehemaligen Namen “MSN Messenger” bekannt ist und daher meist nur kurz “MSN” genannt wird, auch im Büro einsetzen wollen, so gibt es zwei einfache Möglichkeiten, die Sperre zu umgehen.

Grundsätzlich gilt: Wenn ihr Arbeitgeber die Verwendung von MSN blockiert, so liegt das daran, dass er die Verwendung gezielt unterbinden will – entweder um zu verhindern, das firmen-interne Informationen und Unterlagen nach außen gelangen, oder aber um sicherzustellen, dass die wertvolle Arbeitszeit nicht mit virtueller Plauderei vertrödelt wird. Sollten Sie aber auf die Benutzung von MSN angewiesen sein, um Ihre Arbeit effizient zu erledigen, so reicht es meist aus, dieses Anliegen vorzutragen: Können Sie Ihren Vorgesetzten davon überzeugen, dass der Einsatz von MSN Sie produktiver arbeiten lässt, so kann dieser meist einen Systemadministrator damit beauftragen, den Dienst für Sie frei zu schalten.

Ist es Ihnen nicht möglich, eine Freischaltung von MSN für Ihren Computer zu erreichen, so können Sie die Sperre allerdings häufig auch mit recht einfachen Mitteln umgehen.

Die meisten Firewalls, die die Verbindung zu MSN behindern, regeln den Verkehr mit dem Internet, in dem sie sogenannte Ports freigeben oder blockieren. Stellen Sie sich Ports einfach als kleine, virtuelle Ausfahrten vor, die allesamt auf der Datenautobahn Internet münden. Wenn Sie beispielsweise eine Verbindung mit dem Dienst von MSN aufnehmen wollen, so versucht das Messenger Programm, die Ausfahrt mit der Nummer 1863 zu nehmen – diese jedoch wird von der Firewall im Büro oft blockiert. Anders sieht es mit dem Port 80 aus: Diese Ausfahrt nehmen z.B. Browser wie der Internet Explorer und Firefox, um eine ganz gewöhnliche Internetseite anzuzeigen, daher wird dieser Port nur sehr selten blockiert. Sollten Sie also von Ihrem Büro Rechner aus Internetseiten ansteuern können, so öffnen Sie einfach die Seite www.meebo.com

Meebo erlaubt es ihnen, sich innerhalb einer regulären Internetseite bei Diensten wie z.B. MSN anzumelden – für die Firewall macht es also keinen Unterschied, ob Sie meebo.com aufrufen, um dort MSN zu nutzen, oder google.de ansteuern, um nach wichtigen Informationen zu suchen – daher wird, anders als bei dem direkten Zugang über die MSN Software, der Zugriff in diesem Fall meist nicht unterbunden.

Manche Firmen gehen allerdings so weit, nicht nur bestimme Ports, sondern auch eine Liste unerwünschter Internetseiten zu sperren. Sollte auch meebo.com auf dieser Liste auftauchen, wird eine Umgehung mit einfachen Mitteln fast unmöglich.

Grundsätzlich gilt: Wenn Ihnen der Arbeitgeber ausdrücklich die Nutzung von MSN untersagt, sollten Sie Vorsicht walten lassen: Einige Arbeitgeber sperren nicht nur einfach den Zugriff auf solche Dienste, sondern überwachen sogar akribisch, welcher Verkehr von Ihrem Arbeitsplatz aus mit dem Internet geführt wird. Sollten Sie während Ihrer Arbeitszeit private Nachrichten versenden und dabei auffallen, so ist eine Verwarnung meist unumgänglich. Doch auch wenn das Netzt nicht komplett überwacht wird: Vor einem Blick über die Schulter ist niemand sicher.

Wenn ihnen also der Zugriff auf meebo.com erlaubt wird, achten Sie darauf, den Ton abzustellen, um das typische Geräusch beim Eintreffen neuer Nachrichten zu vermeiden. Gelingt Ihnen über meebo.com kein Zugriff auf MSN, so sollten Sie von weiteren Schritten absehen: Grundlegende und tiefgreifende Änderungen an der Netzwerk-Konfiguration Ihres Computers können nicht nur Ihren eigenen Rechner, sondern im schlimmsten Fall sogar das komplette Netzwerk lahmlegen – und das zieht mit Sicherheit unnötigen Ärger nach sich.

1 Kommentar zu „MSN im Geschäft blockiert – was nun?“

  • Kübra sagt:

    Hallo

    Ich kann mein Msn nicht ANMELDEN !!

    es kommt fast immer Alarm SICHERHEITSHINWEISS..ich weiss nicht wie ich das ALLES ordung machen Könnte ?

    Helfen Mir :-(

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